Die HSV-Fußball-Chronik
14. September 1947:
Der HSV gewinnt durch drei Tore von Boller das erste Spiel in der neugegründeten
Oberliga Nord beim Bremer SV (Endstand 3:1).
30. Juni 1949:
Georg Knöpfle wechselt als neuer Trainer von Arminia Hannover zum HSV. Als
"Morgengabe" bringt er Jupp Posipal mit.
04. Mai 1950:
Als erster deutscher Verein nach dem Krieg gastiert der HSV in den USA. Sechs
Spiele, sechs Erfolge.
17. Juni 1951:
Jupp Posipal gibt gegen die Türkei in Berlin sein Debut als Nationalspieler.
1951:
Herbert Woitkowiak wird mit 40 Treffern deutscher Torschützenkönig.
5. August 1953:
Uwe Seeler bestreitet als 16-jähriger im Freundschaftsspiel gegen Göttingen 05
sein erstes Spiel in der "Ersten".
02. Mai 1954:
Zum ersten Mal stehen Uwe Seeler und Klaus Stürmer als Jugendliche in der 1.
Mannschaft. Beim 6:3 gegen die Stuttgarter Kickers erzielt Uwe zwei Tore, Klaus
Stürmer trifft einmal.
29. August 1954:
Uwe Seeler erzielt sein erstes Oberliga-Tor.
16. Oktober 1954:
Klaus Stürmer und der damals 17-jährige Uwe Seeler feiern gegen Frankreich in
Hannover ihren Einstand in der A-Nationalmannschaft.
05. August 1956:
Der HSV verliert das Pokal-Finale gegen Karlsruhe mit 1:3.
23. Juni 1957:
Der HSV unterliegt Borussia Dortmund im DM-Finale mit 1:4.
18. Mai 1958:
Erneute Niederlage im DM-Finale, diesmal 0:3 gegen Schalke 04.
25. Juni 1960:
Im Finale gegen den 1. FC Köln gibt es in Frankfurt einen 3:2-Sieg. In der
Meistermannschaft stehen sieben Spieler, die aus der eigenen Jugend stammen.
1960:
Uwe Seeler wird Deutschlands erster "Fußballer des Jahres".
02. November 1960:
Das erste Europacupspiel der Vereinsgeschichte endet mit einem 5:0 bei Young
Boys Bern.
28. Juli 1962:
Der DFB beschließt die Einführung der Bundesliga.
11. Januar 1963:
Der HSV erhält - wie acht andere Klubs auch - ohne Auflagen die Lizenz von 46
Bundesliga-Bewerbern.
14. August 1963:
Erster deutscher Pokalsieg durch ein 3:0 gegen Dortmund (alle drei Treffer von
"uns Uwe")
1964:
Uwe Seeler wird zum zweitenmal "Fußballer des Jahres".
10. Juni 1967:
Der HSV verliert das Pokal-Finale gegen Bayern München mit 0:4.
23. Mai 1968:
Im Finale um den Europapokal der Landesmeister gibt es in Rotterdam eine
0:2-Niederlage gegen den AC Mailand.
1970:
Zum drittenmal heißt der "Fußballer des Jahres" Uwe Seeler.
01. Mai 1972:
"Uns Uwe" nimmt vor 62.000 Zuschauern im Volksparkstadion seinen
Abschied vom aktiven Fußball mit einem Spiel gegen eine internationale Auswahl.
1972:
Manfred Kaltz gehört zum Olympia-Aufgebot der Spiele von München.
24. April 1973:
Willi Schulz bestreitet sein Abschiedsspiel. Vor 32.000 Zuschauern unterliegt
der HSV einer Welt-Auswahl mit 2:5.
06. Juni 1973:
Der HSV gewinnt durch ein 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach den Deutschen
Ligapokal.
26. November 1973:
Dr. Peter Krohn wird neuer Präsident.
17. August 1974:
Das Pokalfinale gegen Frankfurt wird mit 1:3 verloren.
26. Juni 1976:
Zweiter Pokalsieg durch ein 2:0 über Kaiserslautern in Frankfurt.
11. Mai 1977:
Der erste große interntionale Erfolg. Mit einem 2:0 über den RSC Anderlecht
(Tore Volkert und Magath) gewinnt der HSV in Amsterdam den Europapokal der
Pokalsieger.
25. Mai 1977:
Peter Krohn präsentiert den Weltstar Kevin Keegan.
01. Januar 1978:
Günter Netzer wird Manager.
01. Juli 1978:
Günter Netzer verpflichtet Branko Zebec als Trainer.
09. Juni 1979:
Der HSV wird zum ersten Mal seit Einführung der Bundesliga Meister.
28. Mai 1980:
Der HSV Verliert das Finale um den Europapokal der Landes- meister in Madrid
gegen Nottingham mit 0:1.
16. November 1980:
Präsident Dr. Wolfgang Klein meldet die Verpflichtung von Franz Beckenbauer.
01. Juli 1981:
Der Österreicher Ernst Happel wird neuer Trainer.
Mai 1982:
Der HSV verliert beide UEFA-Pokal-Finals gegen den IFK Göteborg.
29. Mai 1982:
Der HSV gewinnt erneut die Deutsche Meisterschaft und Horst Hrubesch wird mit 27
Treffern Torschützenkönig.
25. Mai 1983:
Der HSV gewinnt durch ein 1:0 uuml;ber Juventus Turin in Athen den Europapokal
der Landesmeister. Das Aufgebot: Groh, Bastrup, Hain, Rolff, Stein, Brefort,
Jakobs, Djordjevic, von Heesen, Schröder, Hartwig, Hrubesch, Magath,
Hieronymus, Hansen, Wehmeyer, Mielewski, Schmidt, Brunnecker, Kaltz. Dazu die
Trainer Ernst Happel und Aleksandar Ristic sowie Masseur Hermann Rieger.
06. Juni 1983:
Der HSV verteidigt seinen Titel als Deutscher Meister.
20. Dezember 1983:
1:2 n.V.-Niederlage im Weltpokal-Finale gegen Gremio Porto Alegre in Tokio.
20. Juni 1987:
Dritter Sieg in einem DFB-Pokal-Finale: diesmal mit 3:1 gegen die Stuttgarter
Kickers.
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26. Juni 1991:
Der HSV steht vor enormen finanziellen Problemen und muss Thomas Doll an Lazio Rom verkaufen. Die Ablösesumme liegt bei 16 Millionen Mark. 05. September 1994: Am Rothenbaum sollen nach dem Wunsch der Freien und Hansestadt Wohnungen entstehen. Der HSV bemüht sich darum, dass die Traditions-Anlage unter Denkmalschutz gestellt wird. Vergebens. Die Abrissarbeiten beginnen... 27. November 1995: Uwe Seeler wird neuer Präsident. 1998: Der Umbau des Volksparkstadions beginnt, Werner Hackmann ist 1. Vorsitzender und Holger Hieronymus wird für den sportlichen Bereich verantwortlich. November 1998: Rolf Mares übernimmt das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Werner Hackmann (als Geschäfsführer), Holger Hieronymus (als Sportchef) sowie Joachim Hilke vom Vermarkter UFA gehören dem Vorstand an. Am 19. Juli 99 tritt Mares zurück. November 1999: Werner Hackmann übernimmt das Amt des 1. Vorstandsvorsitzenden. Holger Hieronymus ist 2. Vorstandsvorsitzender und Sportchef. Der HSV beendet die Bundesliga-Saison 1999/2000 hinter dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen als Tabellen-Dritter und ist somit zur Qualifikation für die UEFA Champions League berechtigt. August 2000: Der HSV qualifiziert sich in zwei Spielen gegen Bröndby IF (2:0 und 0:0) für die UEFA Champions League. Die Gegner in der Gruppe E lauten Juventus Turin, Deportivo la Coruna und Panathinaikos Athen. 19. September 2000: Der HSV spielt im neuen Volksparkstadion erstmals in der UEFA Champions League. Juventus Turin, der Gegner aus dem Finale von 1983, ist zu Gast. Endergebnis: 4:4. 8. November 2000: Der HSV hat sich als dritter der Vorrunde der UEFA Champions League Gruppe E für den UEFA-Cup qualifiziert. Der Gegner: AS Rom. 7. Dezember 2000: Nach zwei Niederlagen (0:1, 0:3) gegen den AS Rom scheiden die Hanseaten aus dem UEFA-Cup aus. |
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